Profisportler und Menstruationszyklen: Die Realität erzählt von echten Sportlerinnen

Sport, Zyklus

Vor kurzem haben wir uns den Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Phasen des Menstruationszyklus und wie sie sich auf die Trainingsleistung auswirken angeschaut.

Kurz gesagt? Es kann sich auswirken! Für all jene, die einfach den Staub von den Laufschuhen wischen oder für jene, die wirklich alles aus ihrer Fitnessstudio-Mitgliedschaft herausholen wollen, ist es hilfreich zu wissen, wie der Körper während des Zyklus physisch beeinflusst wird.

(Psst! Am Ende des Artikels findet ihr ein PDF zum Ausdrucken mit dem ihr herausfinden könnt wie EUER Menstruationszyklus eure Trainingsleistung beeinflusst).

Aber wie schaut es denn mit professionellen Athleten aus? Sind Frauen im Nachteil verglichen mit ihren männlichen Gegenspielern? Trainieren sie im Einklang mit ihrem Zyklus? Sollen sie das sogar?

Nachdem wir etwas Forschung dazu betrieben, Fragen an Top-Athletinnen gestellt und eine kleine Umfrage für Lunette Menstruationskappen-Nutzerinnen gemacht haben, haben wir folgendes herausgefunden: Das Wissen über den Menstruationszyklus ist im Allgemeinen klein und es ist nicht üblich, sogar bei professionellen Sportlerinnen, dass sie ihren Menstruationszyklus in die Planung ihres Trainings miteinbeziehen.

Athletische Leistung und der Menstruationszyklus: Zerstören von Mythen

Eine weit verbreitete Annahme ist, dass Frauen eine Verringerung an Eisen und Hämoglobin haben, um die Zeit ihrer Periode herum und es daher „leicht angehen“ sollten, oder? Forschungen zeigen, dass es eigentlich keinen signifikanten Verlust bei beidem gibt während dieser Zeit.

Tatsache, während dieser Zeit im Menstruationszyklus ist dein Körper für hoch intensives Training bereit! Laut einer schwedischen Studie, kannst du sogar mehr Muskelmasse zulegen beim Training, während der ersten Wochen deines Menstruationszyklus, vom Beginn der Menstruation bis zum Eisprung. „Die Gruppe, die am Anfang ihres Zyklus trainiert haben, haben eine bessere Leistung erbracht, als diejenigen, die in der zweiten Hälfte trainiert haben. Ihre Beine sind stärker gewachsen, sie haben mehr Muskelmasse aufgebaut und konnten höher springen als zuvor. (Quelle: http://sciencenordic.com/your-period-makes-you-train-more-effectively).

Es schaut aus, als ob die Dinge doch nicht so schwarz-weiß sind. Was klar ist, dass du zu bestimmten Zeitpunkten im Zyklus anfälliger bist für Müdigkeit, Dehydration oder Verletzungen. Genauso wie es Zeitpunkte geben wird wo du dich voller Energie und belastbarer fühlst.

(Psst! Schau dir hier  unseren vorigen Blogpost an über die verschiedenen Phasen des Zyklus und deren Effekte).

Nicht zu vergessen, die extra Berücksichtigungen, wie bspw. wenig Forschung in diesem Gebiet, Stigma rund um das Thema und die ganzen anderen Unannehmlichkeiten, die die Periode mit sich bringt (außer den offensichtlichen physischen Symptomen).

Aber sie sind dort draußen und gewinnen trotzdem Goldmedaillen. Wir haben einige dieser athletischen Rockstars kontaktiert und gefragt was ihre Erfahrungen mit Training und ihrem Menstruationszyklus sind:

Atheltin Anni Metsola hatte eine Herztransplantation im Jahr 1994. Sie sagt, dass der Menstruationszyklus sie beim Training nicht sehr beeinflusst. Das wichtigste ist es, auf den Körper zu hören und dementsprechend zu trainieren.

Eine Taucherin, Karoliina Blackburn, sagt, dass ihr Menstruationszyklus ihr Durchhaltevermögen und ihre allgemeine Laune beeinflusst. „Ich fühl mich nicht nach super schwerem Training an den ersten Tagen meiner Periode, wenn da stärkere Muskelkrämpfe sind. Aggressionen während PMS kann für etwas Nützliches verwendet werden, z.B. wenn man etwas Neues und Beängstigendes macht – übertreffe dich." Sie erwähnt auch, dass Bewegung eine gute Erleichterung bei Menstruationskrämpfen und anderen Symptomen ist: „Bewegung lindert Schmerzen und Schwellungen und hilft, dich besser zu fühlen. Bewegung ist wie Medizin, sogar für starke Schmerzen. Wassersport ist besonders effektiv."

Eine High-School-Neuling MMA-Kämpferin / Cheerleaderin / Wrestlerin Trista Stordahl sagt, dass sie normal trainiert während ihrer Periode. Sie glaubt, dass Perioden einen nicht davon abhalten sollen, man selbst zu sein.

Die Zukunft von Athleten und Forschung über Menstruationszyklen

Die finnische Ärztin Pippa Laukka, die auf Sport spezialisiert ist, sagt, dass der Menstruationszyklus diskutiert werden und mehr im professionellen Training genutzt werden sollte. „Ich glaube, die beste Art ist es, die Periode zu antizipieren und zu nutzen. Der Menstruationszyklus ist ein Zeichen eines gesunden Hormongleichgewichts. Es ist ein größeres Problem, wenn man seine Periode nicht hat. Es ist wichtig, das Wohlbefinden der Athletin zu verfolgen und der Menstruationszyklus sollte ein normaler Teil davon sein.“

Athleten, Trainer und Institute sind bereits erfahren mit dem Einfluss von Nahrung und Arten von Training auf die Leistung. Es scheint nur natürlich, dass sich die Forschung auch tiefer damit beschäftigt, wie die hormonalen Änderungen während des weiblichen Menstruationszyklus Frauen physisch beeinflussen.

Am wichtigsten: Wir freuen uns auf eine offene Diskussion darüber, insbesondere in der Sportindustrie!

Professionelle Athleten und Menstruationstassen

Wie schon erwähnt, beeinflussen nicht nur hormonale Veränderungen die Leistung. Auch diejenigen unter uns, die nicht täglich trainieren, oft in unversöhnlichen Elementen, manchmal vor tausenden von Leuten und in enger Bekleidung (Oh Gott) wissen über die Unannehmlichkeiten und Probleme, die Periodenprodukte mit sich bringen können.

Die Popularität von Menstruationskappen in der Sportindustrie wächst. Sorgenfreier, fleckenfreier Komfort und Schutz für bis zu 12 Sunden? Ja bitte!

Olympische Schwimmer, die den ganzen Tag im Pool sind, Trapezartistinnen in der Luft hängend, professionelle Radfahrerinnen non-stop für Stunden radfahrend, umarmen die Menstruationskappe, und (natürlich sind wir befangen), wir glauben dies ist absolut die Zukunft.

Aber hör nicht nur auf unser Wort. Lese hier, was die Athletinnen tatsächlich über Menstruationskappen zu sagen haben:

Surferin Allison Taylor: "Lunette ist etwas, das du immer bei dir haben kannst, und ich glaube, das ist wichtig für Athletinnen, die menstruieren. Für Surferinnen, wenn du paddelst um eine Welle zu fangen, brauchst du etwas, das dich gegen diesen Energiestoß schützt, den man erhält, wenn man auf dem Brett auftaucht und eine Menstruationskappe, die Schutz bietet."

Yogi Sine Lopez: "Wellness war für mich in meinen Zwanzigern ein großer Fokus. Praktiken und Produkte zu finden, die meinem Leben nachhaltigen Wert verleihen, war eine Herausforderung, aber lebensverändernd jedes Mal, wenn ich eine Übereinstimmung gefunden habe. Lunette, wie Yoga, war einer dieser Funde."

Eine High-School-Neuling MMA-Kämpferin / Cheerleaderin / Wrestlerin Trista Stordahl: "Mit einer Kappe wie Lunette kannst du Du sein, grenzenlos. Lass dich von nichts zurückhalten, inklusive der Periode."

Taucherin Karoliina Blackburn: "Es ist immer bei dir! Selbst wenn du vergessen hast, Binden oder Tampons zu kaufen und es gibt keinen Shop in der Nähe. UND es ist sehr sparsam, kauf eine und du bist für Jahre versorgt. Eine Menstruationstasse hält auch viel Blut, mehr als ein Tampon."

Transplantationsatheltin Anni Metsola: "Eine Menstruationskappe ist sehr zuverlässig. Und ein absolutes Plus: Keine Bindenumrisse in den Sportights!“

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